Der BC Vienna verpflichtet Luka Kureš. Der 27-jährige Slowene wechselt von KK Ilirija aus Ljubljana nach Wien und ist die fünfte Neuverpflichtung für die Saison 2026/27.

Kureš ist der erste Guard im neu formierten Kader von Headcoach Dragan Bajić. Der vorwiegend als Shooting Guard eingesetzte Neuzugang kann als sekundärer Playmaker Aufgaben im Spielaufbau übernehmen und seine Stärken zugleich abseits des Balls ausspielen.

„Ich freue mich sehr, Teil des BC Vienna zu sein und ein neues Kapitel in meiner Karriere zu beginnen. Ich möchte mich als Spieler weiterentwickeln, zum Erfolg der Mannschaft beitragen und in dieser Saison jede Chance bestmöglich nutzen“, sagt Kureš.

AUFSTIEG IN DIE ABA LEAGUE

Kureš stammt aus Ljubljana und begann seine Laufbahn bei Pingvini Ljubljana in den unteren slowenischen Spielklassen. Über Škofja Loka und Hopsi Polzela führte ihn sein Weg 2021 zu Ilirija.

Über mehrere Jahre wurde Kureš zu einem wichtigen Leistungsträger der Mannschaft. Vor allem als Distanzschütze machte er sich einen Namen, übernahm mit der Zeit aber auch als Combo Guard mehr Verantwortung im Spielaufbau.

Seinen bislang größten Erfolg mit Ilirija feierte er in der Saison 2024/25. Der Klub erreichte das Finale der ABA League 2 und schaffte als Vizemeister den Aufstieg in die AdmiralBet ABA League.

In der vergangenen Saison kam Kureš dort in 26 Spielen auf durchschnittlich 8,8 Punkte, 2,0 Assists, 1,7 Rebounds und 0,9 Steals. Er stand im Schnitt 24,9 Minuten auf dem Feld und traf 35 Prozent seiner Dreier.

ERSTE KLUBSTATION AUSSERHALB SLOWENIENS

Der BC Vienna gewinnt damit einen talentierten Guard, der zusätzliche Qualität und Flexibilität bringen soll. „Luka ist ein Spieler für die Außenpositionen, der über ein gutes Ballhandling und einen sehr guten Wurf verfügt. Auch in der Defensive kann er einen großen Beitrag leisten“, erklärt Bajić.

Zusätzliche Erfahrung bringt Kureš aus dem 3×3-Basketball mit. In dieser Spielform absolvierte er bereits mehr als 240 Partien und lief auch für die slowenische Nationalmannschaft auf. Schnelle Entscheidungen, sicheres Ballhandling und direkte Duelle gehören dort zum Alltag und finden sich auch in seinem Spiel im Fünf-gegen-Fünf wieder.

Auf Klubebene führte sein Weg bislang jedoch nicht über die Landesgrenzen hinaus. Mit dem Wechsel nach Wien verlässt er erstmals den heimischen Basketball und damit auch seine bisherige Komfortzone.

Bajić sieht darin einen wichtigen Impuls für seine weitere Entwicklung: „Ich bin überzeugt, dass der Wechsel für ihn zusätzliche Motivation und einen wichtigen Schritt in seiner weiteren Karriere darstellt.“

 

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