Ein entscheidender Faktor der Serie ist die Verteilung der Last. In Spiel zwei scorten mit Gregor Glas, Lovre Runjić, Darko Bajo, Luka Ašćerić, Simas Jarumbauskas und Rasid Mahalbašić sechs Wiener Spieler zweistellig. Gleichzeitig blieb die Wurfauswahl kontrolliert und das Ballmovement konstant. Vienna kam zu guten Abschlüssen und hielt den Druck über längere Strecken aufrecht, während Klosterneuburg immer wieder in Einzelaktionen gezwungen wurde.
Klosterneuburg steht mit 0:2 unter Druck und muss in Spiel drei eine andere Leistung bringen. In Spiel zwei gelang es nur phasenweise, Zugriff zu bekommen, über längere Strecken bestimmte Vienna das Spiel. Die Klosterneuburger gewannen nur zwei ihrer letzten neun Auswärtsspiele und konnten in dieser Saison noch kein Duell in Wien für sich entscheiden.
Ausgangslage vor Spiel drei
BC Vienna hat die Serie bislang über Defensive, Rebounds, Ballmovement und Wurfauswahl bestimmt. Gelingt es, diese Faktoren erneut auf das Parkett zu bringen, kann Vienna auch Spiel drei kontrollieren und den Rhythmus vorgeben.
„Wir dürfen uns auf dem 2:0 nicht ausruhen. Entscheidend wird sein, dass wir die Intensität hochhalten und die Kontrolle über das Spiel behalten“, fasst Head Coach Mike Coffin zusammen. Ein weiterer Erfolg würde für Vienna den fünften Sweep in einem Viertelfinale seit 2010 bedeuten. Tip-off ist am Sonntag um 17.30 Uhr im Hallmann Dome. Tickets für Spiel 3 sind hier erhältlich.
Text: Basketball Wien/Alexander Tanasić
Credit: Basketball Austria/Maryna Solovei