Nach dem klaren Auftaktsieg im Hallmann Dome steht BC Vienna im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie bei den BK Dukes vor der nächsten Aufgabe. Die Wiener führen mit 1:0 und haben die Möglichkeit, die Serie auswärts in Richtung Entscheidung zu lenken.
Spiel eins zeigte eine klare Rollenverteilung. Vienna kontrollierte Tempo und Rhythmus über weite Strecken, setzte defensiv früh Akzente und nutzte Vorteile inside konsequent. Klosterneuburg fand nur phasenweise Antworten und geriet vor allem durch Foulprobleme früh unter Druck.
Belastung und Intensität im Fokus
Für Spiel zwei wird entscheidend sein, ob Vienna die Intensität erneut über 40 Minuten halten kann. Der Fokus liegt auf Reboundarbeit, Ballmovement und der Wurfauswahl, insbesondere gegen eine Dukes-Mannschaft, die vor eigenem Publikum erfahrungsgemäß aggressiver auftritt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie weit Vienna nach dem intensiven ABA-League-Spiel am Montagabend bei FMP gehen kann, das mit dem Verbleib in der Liga sportlich und emotional viel abverlangt hat.
„Wir wissen, dass uns in Klosterneuburg ein anderes Spiel erwartet. Sie werden mit mehr Druck auftreten, darauf müssen wir vorbereitet sein. Entscheidend wird sein, unser Level über 40 Minuten zu halten und die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagt Coach Mike Coffin.
Klosterneuburg wird vor eigenem Publikum versuchen, das Spiel zu drehen. Für Vienna wird es darauf ankommen, den Zugriff zu behalten und Tempo sowie Entscheidungen weiter zu kontrollieren.
Ausgangslage vor Spiel zwei
BC Vienna reist mit Rückenwind, aber auch mit Belastung an, nach dem wichtigen Spiel in der ABA League. Die Ausgangslage ist klar, ein weiterer Sieg würde die Tür zum Halbfinale weit aufstoßen, Klosterneuburg steht bereits unter Druck.
Tip-off ist am 22. April 2026 um 19.00 Uhr in Klosterneuburg.
Text: Alexander Tanasić
Credit: Basketball Austria/Maryna Solovei
