Ausschlaggebend war die mannschaftliche Geschlossenheit. Aron Stazić, als MVP der Finalserie ausgezeichnet, führte das Team mit einem Double-Double (21 Punkte, 12 Rebounds) an und bestimmte das Spiel in beiden Richtungen. Auch Lukas Cvetkova lieferte mit einem Double-Double (12 Punkte, 10 Assists) eine starke Leistung. Unterstützung kam von Kapitän Kerem Yilmazer (18 Punkte) und Matej Trnić (17 Punkte), Vienna hatte über das gesamte Spiel hinweg mehrere Optionen im Angriff.
Auch unter den Brettern präsentierte sich das Team geschlossen, mehrere Spieler griffen konstant zu und sicherten zusätzliche Possessions. „Ich bin extrem stolz auf die Jungs. Sie haben über die gesamte Saison konstant gearbeitet und sich dafür belohnt. Den Titel zu verteidigen ist nie selbstverständlich“, sagte BC-Head Coach Igor Dimitrov.
Zahlen bestätigen den Spielverlauf
Auch die Teamstatistik unterstreicht die Kontrolle: BC Vienna zwang Traiskirchen zu 28 Turnovers und generierte daraus 18 Punkte, während man selbst deutlich sicherer mit dem Ball umging (7 Turnovers). Zudem holte Vienna 21 Steals, setzte sich mehrfach in der Transition durch und kam auf 44 Punkte in der Zone. Die geringere Wurfquote (42,47 %) wurde durch mehr Abschlüsse und konsequente Defensive ausgeglichen.
Scoring: Stazić 21 (12 Reb), Yilmazer 18, Trnić 17 (5 Reb), Cvetkova 12 (10 Ast, 7 Stl), Asuke 9 (6 Reb), Usman 5 (5 Reb), Vasić 4, Rybinski 2
Text: Basketball Wien/Alexander Tanasić
Credit: Maryna Solovei